Der erste Brautag in der Hobbybrauerei

Nachdem der Braumeister eingezogen war konnte es richtig losgehen. Wir haben Malz (bereits geschrotet), Hopfen und Hefe bestellt und uns ein Rezept ausgesucht. Es sollte ein Bier nach Kölsch Art werden, gehopft mit Saphir.

Kölsch ist eine geschützte regionale Spezialität, deshalb darf sich unser Bier streng genommen nicht Kölsch nennen.

Zum ersten Brautag in der Hobbybrauerei waren wir vorallem damit beschäftigt die Brauanleitung/Gebrauchsanweisung genau zu lesen – man will ja nichts falsch machen.

Zuerst das Wasser auf die vorgegebene Temperatur bringen,
das Einmaischen
die Rasten durchlaufen
das Läutern
das Spindeln
das Hopfenkochen
und die Hopfengaben
das Filtern
das Abkühlen
die Hefezugabe
das Putzen und Aufräumen
das Brauprotokoll ausfüllen

Es war ein unglaublich spannender Tag, der am Ende mit sämtlichen Reinigungsarbeiten über zehn Stunden gedauert hat.

Unsere ersten Erkenntnisse

– den Brautag besser früh beginnen, als eine Nachtschicht einlegen müssen
– Braumeister putzen ist ganz schön aufwendig

Nicht zu vergessen, die Zollmeldung (in Deutschland als Hobbybrauer Pflicht) rechtzeitig vor dem Brautag erledigen!

Die Gärung (obergärig) hat 10 Tage in Anspruch genommen.

Am Ende warteten ca. 42 Liter darauf abgefüllt zu werden. Dazu gab es wieder einige Utensilien zu putzen. Ich hatte wirklich keine Ahnung wieviel Bier brauen mit Putzen zu tun hat!!!!

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